Leben
Patrick Lafcadio Hearn wurde am 27. Juni 1850 auf Lefkada geboren, als die Ionischen Inseln unter britischem Schutz standen. Seine Mutter Rosa stammte von Kythira, sein Vater Charles war irischer Militärchirurg. Als Kleinkind nach Irland gebracht, wuchs Hearn fern seiner griechischen Heimatinsel auf. Er wurde in Irland, Frankreich und England unterrichtet und verlor durch einen Schulunfall das linke Augenlicht. 1869 überquerte er den Atlantik; das zunächst unsichere Leben führte schließlich zur Zeitungsarbeit in Cincinnati.
Er zog nach New Orleans und lebte später auf Martinique, wo er von mehreren Sprachen und Geschichten geprägte Orte beobachtete. 1890 erreichte er Japan und unterrichtete Englisch in Matsue. Die Verbindung mit Koizumi Setsu wurde für Familie und Schreiben zentral. 1896 nahm er die japanische Staatsangehörigkeit und den Namen Koizumi Yakumo an. Er lehrte auch englische Literatur in Tokio und starb dort am 26. September 1904. Griechisch-irische Herkunft, britische Staatsangehörigkeit bei Geburt, englisches Schreiben und japanische Einbürgerung beschreiben unterschiedliche Seiten; daraus folgt nicht, dass seine berühmten Bücher griechische Originale waren.
Werk

Hearn entwickelte sein Handwerk im Journalismus, bevor er die bekannten Japanbücher schrieb. Chita (1889), eine mit Louisianas Küste verbundene Novelle, gehört zu den amerikanischen Jahren. Einblicke in ein unbekanntes Japan (1894) verbindet Beobachtung, Reise und Reflexion. Kokoro (1896) sammelt Essays über das innere Leben der japanischen Gesellschaft. Kwaidan (1904) vereint seltsame Geschichten und Insektenstudien: Geistererzählungen und die Aufmerksamkeit für kleine Lebewesen passen in denselben Band.
Diese Werke entstanden auf Englisch. Die griechischen Titel der Tabelle sind Lesehilfen, keine Belege verlorener griechischer Originale. Japanische Geschichten erreichten Hearn durch Bücher, Gespräche und Mitarbeiter wie Setsu. Es sind literarische Nacherzählungen, keine durchsichtigen Aufzeichnungen einer ganzen Kultur. Das Vorwort erklärt, wie Erzähler entlehntes Material umformen. Die Zeile unten ist ausdrücklich unsere neugriechische Übersetzung seines englischen Satzes. Achten Sie auf Atmosphäre, Klang und den Augenblick, in dem Alltag unheimlich wird. Fragen Sie zugleich, wer erzählt, wer bei der Überlieferung half und für welches Publikum geschrieben wurde.
Nachwirkung im heutigen Griechenland
Lefkada ehrt seinen gebürtigen Schriftsteller durch das 2014 im städtischen Kulturzentrum eingerichtete Historische Zentrum Lafcadio Hearn. Texte, Bilder und Exponate verbinden die Insel mit Irland, Amerika und Japan. Diese Beziehung gehört zum griechischen Gedächtnis, obwohl seine Hauptwerke englisch sind.
Nutzen Sie griechische Beschreibungen des Zentrums: Finden Sie Λευκάδα, Ιρλανδία und Ιαπωνία, zeichnen Sie eine Route und beschreiben Sie diese mit γεννήθηκε, μεγάλωσε und ταξίδεψε. Erzählen Sie anschließend eine eigene Reise mit denselben Verben. Ein Vergleich von griechischer Übersetzung und kurzem englischem Text zeigt, wie Atmosphäre sprachübergreifend weitergegeben wird, ohne die Übersetzung zum Original zu erklären.
Wussten Sie schon?
- Seine Mutter stammte von Kythira; er wurde auf Lefkada geboren.
- 1896 wurde er japanischer Staatsbürger namens Koizumi Yakumo.
- Kwaidan enthält Insektenstudien neben Geistergeschichten.
Hauptwerke
| Griechischer Titel | Titel | Jahr |
|---|---|---|
| Τσίτα (Chita) | Chita: Novelle aus Louisiana | 1889 |
| Ματιές στην άγνωστη Ιαπωνία (Glimpses of Unfamiliar Japan) | Einblicke in ein unbekanntes Japan | 1894 |
| Κοκόρο (Kokoro) | Kokoro: Essays über japanisches Leben | 1896 |
| Κουάινταν (Kwaidan) | Kwaidan: Geschichten und Studien seltsamer Dinge | 1904 |
Ein Satz zum Merken
Ο αφηγητής, όμως, σε κάθε περίπτωση ξαναχρωμάτισε και ξαναδιαμόρφωσε το δάνειό του, ώστε να το εντάξει στον δικό του τόπο.
O afigitis, omos, se kathe periptosi xanachromatise kai xanadiamorfose to daneio tou, oste na to entaxei ston diko tou topo.
Doch der Erzähler hat seine Entlehnung jeweils neu gefärbt und geformt, um sie am eigenen Ort heimisch zu machen.
















































































































