Leben
Isaia studierte nach der Schule ein Jahr in London und lernte 1958–1962 Malerei an der Freien Kunstwerkstatt in Athen. Sie beteiligte sich an Gruppenausstellungen und zeigte 1974 bei Ora ihre erste Einzelausstellung. Schreiben entwickelte sich parallel: erster Gedichtband 1969, Μορφή (Form) 1980, ausgezeichnet mit dem zweiten Staatlichen Lyrikpreis 1981.
Ihr Werk erweiterte sich um Prosa, Essays, Kritik und Übersetzung. Sie übersetzte unter anderem Sylvia Plath und T. S. Eliot und brachte andere Stimmen ins Griechische. Radiosendungen im Ersten Programm 1988–1989 und 1992–1994 erweiterten die Beschäftigung mit gesprochener Sprache. Sie gehörte dem Schriftstellerverband und Organisationen für Literaturübersetzung und internationalen Austausch an. Später veröffentlichte sie Kritik im Vima und in Zeitschriften. Sie starb 2003 in Athen; ihre Gemälde kamen durch ein Vermächtnis desselben Jahres in die Nationalgalerie. Διαχωριστική γραμμή (Trennlinie) erschien 2004 posthum. Bücher und Kunstwerke bewahren die parallelen Wege ihres Arbeitslebens.
Werk

Ποιήματα 1969 (Gedichte 1969) bezeichnet den ersten Band. Μορφή (Form), 1980, gehört zu einer Lyrik, die Erfahrung, Erinnerung und die Ausbildung einer Stimme beachtet. Ihre Prosa fragt nach innerem Leben als Erzählung. Οι διαφορετικές εκδοχές του παιχνιδιού (Die verschiedenen Fassungen des Spiels), 1990, nennt konkurrierende Versionen schon im Titel. Ihre Aussage über schöpferische Hauptfiguren verbindet Kunstmachen und Lebensdarstellung.
Malerei bildet einen eigenen Bereich. Die Nationalgalerie dokumentiert Κονστρουκτιβιστικά (Konstruktivistische Kompositionen), 1972, Öl und Holz auf Hartfaserplatte, und Γεωμετρικά κονστρουκτιβιστικά (Geometrische konstruktivistische Kompositionen), 1973, Öl auf Leinwand. Materialien und geordnete Formen zeigen anderes Konstruieren neben dem Schreiben. Übersetzen verhandelt zwischen Stimmen und macht einen fremden Text griechisch zugänglich. Διαχωριστική γραμμή (Trennlinie), 2004, folgt einem engen Freundeskreis beim Bridge. Die posthume Veröffentlichung erweitert die Leseerfahrung des zu Lebzeiten vollendeten Werks.
Nachwirkung im heutigen Griechenland
Bücher und Vermächtnisunterlagen verbinden Lyrik, Fiktion und Malerei. Ihre Übersetzungen gehören zum Lesen ausländischer Literatur auf Griechisch. Die Aussage lenkt auf schöpferische Figuren, ohne jede Erzählerstimme mit der Autorin gleichzusetzen.
Probieren Sie das eigene Seitenbeispiel: «Η Άννα σχεδιάζει μια πόρτα». Ändern Sie zu «Σχεδιάζω μια πόρτα» und setzen Sie θέλει/θέλω fort. Bestimmen Sie den Erzähler beider Fassungen und ergänzen Sie einen Satz. Es ist ein neues Sprachbeispiel. B1 bezeichnet die angeleitete neugriechische Aktivität mit Verbperson, Erzählstimme und erfundener Künstlerin.
Wussten Sie schon?
- Μορφή erhielt 1981 den zweiten Staatlichen Lyrikpreis.
- Ihre erste Einzelausstellung war 1974 bei Ora.
- Trennlinie erschien 2004 nach ihrem Tod.
Hauptwerke
| Griechischer Titel | Titel | Jahr |
|---|---|---|
| Ποιήματα 1969 | Gedichte 1969 | 1969 |
| Κονστρουκτιβιστικά — εικαστικό έργο | Konstruktivistische Kompositionen — Kunstwerk | 1972 |
| Γεωμετρικά κονστρουκτιβιστικά — εικαστικό έργο | Geometrische konstruktivistische Kompositionen — Kunstwerk | 1973 |
| Μορφή | Form | 1980 |
| Οι διαφορετικές εκδοχές του παιχνιδιού | Die verschiedenen Fassungen des Spiels | 1990 |
| Διαχωριστική γραμμή | Trennlinie | 2004 |
Ein Satz zum Merken
Και όλοι οι πρωταγωνιστές στα γραπτά μου είναι δημιουργοί.
Kai óloi oi protagonistés sta graptá mou eínai dimiourgoí.
Und alle Hauptfiguren in meinen Schriften sind schöpferische Menschen.
















































































































