Leben
Maleas studierte Architektur in Konstantinopel und lebte 1901–1908 in Paris. Dort lernte er Malerei bei Henri Martin und besuchte die Schule für dekorative Künste. Zurück im Osten reiste und malte er im Nahen Osten. 1913 zog er nach Thessaloniki, im Folgejahr wurde er städtischer Chefingenieur. Der Großbrand von 1917 zerstörte viele Werke.
1917 ließ er sich in Athen nieder und arbeitete in Kunst- und Bildungseinrichtungen. 1918 übernahm er das Museum für Volkshandwerk und trat dem künstlerischen Rat der Nationalgalerie bei. Als Gründungsmitglied der Kunstgruppe beteiligte er sich an der Erneuerung griechischer Malerei. Bildungsinteressen führten zur Zusammenarbeit mit Dimitris Glinos, Alexandros Delmouzos und Manolis Triantafyllidis. Er besuchte Naxos, Olympia und Thermos und arbeitete 1921–1923 auf Chios und Lesbos. Reisen brachten verschiedene Küsten, Gebäude und Pflanzenwelten nahe. Er starb 1928 nach einem Weg zwischen Malerei, öffentlicher Arbeit und Bildungsreform. Retrospektiven folgten 1929 im Zappeion und 1980 in der Nationalgalerie.
Werk

Libanon, 1910, und Landschaft am Meer, 1918–1920, gehören zu einer von Reisen und Beobachtung geprägten Praxis. Maleas vereinfachte Formen und ordnete Bilder durch kräftige, klare Farben. Küsten, Bäume oder Häuser wurden zu Beziehungen großer Flächen mit ausdrucksvollem Aufbau. Architektur und moderne Kunstbegegnungen gehören zu diesem neuen Sehen.
Die Illustrationen der als Das ABC-Buch mit der Sonne (Alfavitari me ton Ilio) bekannten Fibel verbinden Kunst direkt mit griechischer Sprachbildung. Das Institut für Bildungspolitik führt ihn als Illustrator der zweiten Auflage von 1920 und nennt gesondert die Textautoren. Bilder begleiteten frühes Lesen über Familien- und Gesellschaftsleben in demotischem Griechisch. Lagune von Mesolongi, 1921, Delphi, 1922–1923, und Mauern von Monemvasia, 1924–1928, zeigen verschiedene Orte. Titel bewahren nützliche Ortsnamen, Formen lenken auf die Organisation einer Ansicht. Der Museumstext betont Vereinfachung und Farbe: Einen Ort zu erkennen ist nur der Beginn des Betrachtens.
Nachwirkung im heutigen Griechenland
Maleas erneuerte die Malerei durch Landschaften und unterstützte Bildung durch Bilder und Zusammenarbeit. Seine Werke verbinden griechische Museumstitel mit Alltagssprache zu Orten und Reisen. Die Fibel erinnert an den Beitrag von Bildern zum Lesen.
Markieren Sie Chios, Mytilene, Mesolongi und Delphi auf einer Karte. Entwerfen Sie eine eigene gedachte Reise: «Πρώτα ταξιδεύω στη Χίο», «Θέλω να πάω στο Μεσολόγγι και στους Δελφούς». Beachten Sie die Artikel nach σε, wählen Sie zwei Stationen und erklären Sie sie einem Partner. Es ist Ihre Sprachübung, keine historische Routenrekonstruktion. B1 bezeichnet den angeleiteten neugriechischen Text mit Zielangaben.
Wussten Sie schon?
- Er lebte 1901–1908 in Paris.
- Die Fibelauflage von 1920 nennt ihn als Illustrator.
- Die Nationalgalerie zeigte 1980 eine Retrospektive.
Hauptwerke
| Griechischer Titel | Titel | Jahr |
|---|---|---|
| Λίβανος | Libanon | 1910 |
| Τοπίο παραθαλάσσιο | Landschaft am Meer | 1918–1920 |
| Αλφαβητάριο, πρώτο μέρος — εικονογράφηση δεύτερης έκδοσης | Fibel, erster Teil — Illustrationen, zweite Auflage | 1920 |
| Λιμνοθάλασσα Μεσολογγίου | Lagune von Mesolongi | 1921 |
| Δελφοί | Delphi | 1922–1923 |
| Τείχη Μονεμβασιάς | Mauern von Monemvasia | 1924–1928 |
Ein Satz zum Merken
η σχηματοποίηση και τα δυνατά, καθαρά χρώματα που χτίζουν σε ενότητες τη σύνθεση
i schimatopoíisi kai ta dynatá, kathará chrómata pou chtízoun se enótites ti sýnthesi
die Vereinfachung der Formen und die kräftigen, reinen Farben, die die Komposition in Einheiten aufbauen
















































































































