Leben
Maria Elena Kyriakou wurde 1984 auf Zypern geboren. Vor ihrem Fernsehdurchbruch verband sie musikalische Interessen mit Studium und Unterricht. Ihre Eurovision-Biografie nennt einen Abschluss in griechischer Literatur und Geisteswissenschaften von 2006. Im Gespräch mit Sofia Bekiari erinnerte sie sich im Mai 2014 an frühere Gesangswettbewerbe, eine kleine Musicalrolle und Auftritte bei Konzerten des zyprischen Komponisten Stelios Pisis. Sie erzählte auch, dass sie zunächst ihr Studium abschließen wollte, statt sofort die Anforderungen einer Plattenkarriere anzunehmen. Bildung und Bühne waren in ihrem öffentlichen Werdegang bereits verbunden.
Die erste Staffel von The Voice of Greece brachte ihr 2014 ein größeres Publikum. Unter der Betreuung von Despina Vandi gewann sie das Finale und unterschrieb bei Minos EMI. Ihr Debütalbum erschien im selben Sommer. Im folgenden Jahr vertrat sie Griechenland in Wien mit One Last Breath, das sie gemeinsam mit Efthivoulos Theocharous komponierte. Das Lied erreichte das Eurovision-Finale und wurde Neunzehnter. Eine griechische Fassung, Μια αναπνοή (Ein Atemzug), erschien ebenfalls 2015. Diese frühen Aufnahmen stehen zwischen griechischsprachigem Pop und den internationalen Balladen, durch die das Fernsehpublikum sie kennenlernte.
Werk

Ihr erstes Album Δυο άγγελοι στη γη (Zwei Engel auf Erden) verbindet griechische Lieder mit englischsprachigen Coverversionen. Der Titelsong überträgt das mit Eros Ramazzotti verbundene Un angelo disteso al sole ins Griechische. Dazu kommt Δυο εγωισμοί (Zwei Egos), mit Musik von Dimitris Kontopoulos und Text von Vagia Kalantzi. Dieses Lied sang sie im Voice-Finale. Aufnahmen von Because of You, Hero, Hurt, Listen und Bleeding Love zeigen den internationalen Popballaden-Rahmen des Projekts. Neben dem griechischen Material stehen somit Interpretationen fremder Kompositionen.
One Last Breath brachte ihr neben der Gesangsrolle auch einen Kompositionscredit. Der Eurovision-Eintrag nennt Kyriakou und Theocharous für die Musik, Evelina Tziora und Vangelis Konstantinidis für den englischen Text. Bei der griechischen Aufnahme Μια αναπνοή stammt der Text von Konstantinidis. Beide Fassungen teilen eine musikalische Grundlage, besitzen aber unterschiedliche sprachliche Texturen. Man kann zunächst auf die Abstände zwischen den Phrasen und die emotionale Wirkung eines gehaltenen Tons achten, bevor einzelne Wörter in den Vordergrund treten. Ihr Repertoire macht den Sprachunterschied hörbar: Ein englischer Eurovision-Auftritt und eine gesondert veröffentlichte griechische Version gehören zum selben musikalischen Kapitel.
Nachwirkung im heutigen Griechenland
Kyriakous Aufnahmen verbinden einen bekannten internationalen Wettbewerb mit griechischem Hörverstehen. Beginnen Sie mit einem kurzen Abschnitt der offiziellen Aufnahme Μια αναπνοή (Ein Atemzug) und achten Sie auf die Stimme, ohne jedes Wort verstehen zu wollen. Nutzen Sie dann den angepassten griechischen Text dieser Seite mit seinem Audio. Schreiben Sie zwei eigene Sätze über Musik, setzen Sie jeweils einen Punkt und lesen Sie mit einer kleinen Pause dazwischen vor. αναπνοή (Atemzug) und ανάσα (Atemzug) verbinden den Titel mit dieser Sprechübung. Vergleichen Sie beide Lesedurchgänge: Sind die Satzgrenzen deutlicher hörbar? A2 bezeichnet den unterstützten Text, nicht das ganze Lied.
Wussten Sie schon?
- Vor ihrem Plattendurchbruch studierte sie griechische Literatur und Geisteswissenschaften.
- Δυο εγωισμοί stammt von Dimitris Kontopoulos und Vagia Kalantzi.
- Der Eurovision-Beitrag war englisch; Μια αναπνοή ist eine eigene griechischsprachige Aufnahme.
Hauptwerke
| Griechischer Titel | Titel | Jahr |
|---|---|---|
| Δυο εγωισμοί | Zwei Egos — Lied | 2014 |
| Δυο άγγελοι στη γη | Zwei Engel auf Erden — Album | 2014 |
| Έχεις αφήσει εποχή | Du hast Spuren hinterlassen — Lied | 2014 |
| One Last Breath | One Last Breath — Eurovision-Beitrag | 2015 |
| Μια αναπνοή | Ein Atemzug — griechische Fassung | 2015 |
Ein Satz zum Merken
Όλοι οι άνθρωποι έχουν κάπου ταλέντο.
Óli i ánthropi échoun kápou talénto.
Jeder hat für irgendetwas Talent.





























































































