Leben
Alexandra Trianti wurde in Athen in die Familie Kotzias geboren. Die Griechische Nationaloper nennt 1896 als Geburtsjahr, das Athener Konzerthaus 1901. Sie studierte Gesang bei Kimon Triantafyllou am Athener Konservatorium, erhielt 1921 ihr Diplom und setzte die Ausbildung bei Philip Forsten in Wien fort.
Ihre europäische Laufbahn begann 1927 im Wiener Volkshaus. Athener Programme vom April dokumentieren Auftritte mit Franz Mittler und enthalten deutsche Liedtexte mit griechischen Übersetzungen. Im Dezember 1928 trat sie mit Pianist Michael Raucheisen in Berlin auf. Liederabende und Zusammenarbeit führten sie durch europäische Musikzentren; Aufnahmen bewahrten ihre Hugo-Wolf-Interpretationen. Ihr Repertoire umfasste deutsches Kunstlied und französische Vokalmusik.
Später wurden Unterricht und Förderung des griechischen Musiklebens zentral. 1953 gründete sie mit Lambros Eftaxias und weiteren Unterstützern den Σύλλογος Οι Φίλοι της Μουσικής (Gesellschaft der Musikfreunde) mit. Von 1957 bis 1968 war sie Vizepräsidentin, von 1968 bis zu ihrem Tod am 15. November 1977 Präsidentin. Ihr Vermächtnis unterstützte die kulturellen Ziele der Gesellschaft. Ihr Archiv kam 1993 in die Lilian-Voudouri-Musikbibliothek und bewahrt Spuren einer Sängerin und Organisatorin.
Werk

Triantis Arbeit konzentrierte sich auf den Liederabend: Sängerin, Pianist und die enge Verbindung von Dichtung und Musik. Lied bezeichnet meist die deutsche Kunstliedtradition; ihr Repertoire enthielt auch französische Musik. Beethoven, Schubert, Schumann, Brahms, Mahler und Wolf standen neben Ravel und Poulenc. Mit Maria Ivogün sang sie außerdem Vokalduette.
Das Athener Programm vom 9. und 12. April 1927 nennt Trianti und Franz Mittler im Konservatorium. Deutsche Liedtexte und griechische Übersetzungen zeigen den Versuch, Aufführung und Publikumsverständnis zu verbinden. Komponist, Sängerin und Begleiter haben unterschiedliche Aufgaben. Eine Melodie wird unmittelbar gehört, eine gedruckte Übersetzung bietet einen weiteren Weg zum Text. Ihre Londoner Aufnahmen für die Hugo Wolf Society bewahren ebenfalls die Interpretation fremder Kompositionen.
Daneben entwickelte sich ihr institutioneller Beitrag. Die 1953 gegründete Gesellschaft der Musikfreunde verfolgte ein Konzertzentrum in Athen. Triantis Leitung und Vermächtnis halfen, dieses lange Projekt zu tragen. Sie starb vor der Betriebsaufnahme des Konzerthauses 1991. Der Saal mit ihrem Namen, das Archiv und die Stipendien verbinden die Erinnerung an ihren Gesang mit praktischer Förderung späterer Musiker.
Nachwirkung im heutigen Griechenland
Triantis Vermächtnis verbindet Aufführung, Musikbildung und Archivzugang. Ihr Nachlass unterstützt Musikbibliothek und Stipendien der Musikfreunde. Beginnen Sie eine kleine Griechischübung mit dem bearbeiteten Text und dem belegten zweisprachigen Programm von 1927. Erkennen Sie τραγουδίστρια, πιανίστας und συνθέτης und schreiben Sie zwei Sätze: Wer singt, wer spielt Klavier? Erfinden Sie dann ein kurzes Programm mit Rollen für jede Person. Diese eigene Übung entwickelt Lesefertigkeiten für griechische Konzertankündigungen. Die historischen Lieder erklangen überwiegend in anderen Sprachen; die griechischen Programmbegriffe und Übersetzungen bieten hier die Sprachpraxis.
Wussten Sie schon?
- Diplom am Athener Konservatorium, 1921.
- Athener Konzertprogramm mit deutschen Liedtexten und griechischen Übersetzungen, April 1927.
- Mitgründerin der Gesellschaft der Musikfreunde 1953; Präsidentin von 1968 bis 1977.
- Gestorben in Athen am 15. November 1977; ihr Archiv kam 1993 in die Musikbibliothek.
Hauptwerke
| Griechischer Titel | Titel | Jahr |
|---|---|---|
| Ρεσιτάλ στη Βιέννη | Wiener Liederabend (Auftritt) | 1927 |
| Ρεσιτάλ στο Ωδείο Αθηνών | Liederabende am Athener Konservatorium mit Franz Mittler (Auftritte) | 1927 |
| Ρεσιτάλ στο Βερολίνο | Berliner Liederabend mit Michael Raucheisen (Auftritt) | 1928 |
| Σύλλογος Οι Φίλοι της Μουσικής | Gesellschaft der Musikfreunde (Mitgründung) | 1953 |
| Προεδρία του Συλλόγου Οι Φίλοι της Μουσικής | Beginn der Präsidentschaft der Gesellschaft der Musikfreunde (1968–1977) | 1968 |
Ein Satz zum Merken
Η αισιοδοξία και η επιμονή της για την πραγματοποίηση του έργου αυτού υπήρξε αποφασιστική.
I aisiodoxía kai i epimoní tis gia tin pragmatopoíisi tou érgou aftoú ypírxe apofasistikí.
Ihr Optimismus und ihre Beharrlichkeit bei der Verwirklichung dieses Projekts waren entscheidend.

























































































